Hausmittel / Mittel gegen Motten?

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Hier einige Hausmittel, die dabei helfen, Kleidung, Polster und Teppiche vor Mottenbefall zu schützen:

  • Getrocknete Kastanien
  • Papier- und Plastiktüten
  • Zedernholz
  • Lavendelsäckchen
  • Lavendelöl
  • Sorgfältige Reinigung
  • Heiße Wäsche
  • Kleidung ins Tiefkühlfach legen

Mittel gegen Motten – aus Apotheke und Drogerie

  • Pheromonfallen mit Klebestreifen
  • Mottenkugeln
  • Mottenpapier
  • Insektizide als Fraßgifte
  • Mottenspray
  • Schlupfwespen

Geschichten aus der Mottenkiste

Die Kleidermotte ist ein weltweit für seinen Appetit auf Stoffe und Textilien gefürchteter Schädling aus der Gruppe der Nachtfalter. Schon in Aufzeichnungen aus dem alten Babylon oder in der Bibel findet sie Erwähnung. Die Weibchen legen zwischen  100 und 250 Eier, bevorzugt auf Wollstoffe, Pelze, Polstermöbel, Teppiche und Federn. Nach ungefähr zwei Wochen schlüpfen dann die Larven, kleine gelb-weiße Raupen, die direkt mit Heißhunger über ihre Umgebung herfallen. Um zu überleben und in etwa zwei Monaten selbst zum Falter heranzuwachsen braucht die Larve Keratin, das in Tierhaaren vorkommt. Gefressen werden aber auch Gewebe pflanzlicher oder synthetischer Natur. Wenn dies lange Zeit nicht bemerkt wird, kann es zu einer Massenvermehrung kommen.

Anwendung der Mittel gegen Motten

Es gibt viele Hausmittel, die verhindern, dass die Motte ihre Eier überhaupt ablegt, wobei man den empfindlichen Geruchsinn der Kleidermotte zur Hilfe nimmt. So kann man getrocknete Kastanien im Kleiderschrank auslegen, dasselbe funktioniert mit Lavendelsäckchen, Lavendelöl und Zedernholz. Wenn der Zedernholzduft nachlässt, hilft es, das Holz ein wenig mit Sandpapier abzuschleifen. Da die Motte extrem empfänglich für Haare und Schweißgeruch ist, sollte man ungewaschene Kleidung nie in den Schrank legen. Für zusätzlichen Schutz wickeln viele Hausfrauen die Kleidung auch gerne in Papier- oder Plastiktüten. Wer gerne zu chemischen Hilfsmitteln greift, wird bei Mottenkugeln und Mottenpapier fündig. Schließlich locken Pheromonfallen Motten mit Sexualduftstoffen an und schalten sie dann aus. Mit dieser Methode lässt ein Mottenbefall unter anderem überhaupt erst feststellen – aber Vorsicht ist geboten: Auch Motten aus der Nachbarschaft werden vom betörenden Duft magisch angezogen.
Sind die Eier erst einmal gelegt, müssen allerdings andere Mittel und Wege gefunden werden. Eine Wäsche bei mindestens 60 Grad vernichtet Larven und Eier. Kleidung, die solche Temperaturen nicht übersteht, kann für einen Tag im Tiefkühlfach eingelagert werden – mit derselben Wirkung. Fressfallen aus Pestiziden und Mottenspray sind hier die chemischen Hilfsmittel. Als besonders effektiv haben sich allerdings Schlupfwespen herausgestellt: Die für unsere Augen nicht zu erkennenden Nutztiere legen ihre Eier in denen der Kleidermotte ab, so dass anstelle der Motte eine nützliche Schlupfwespe schlüpft. Nach einiger Zeit sind schließlich keine Motteneier mehr vorhanden. Da sie kein Futter mehr finden, sterben die Schlupfwespen nach erledigter Arbeit.

Wie man sieht, gibt es verschiedenste Mittel gegen Motten, die am besten kombiniert eingesetzt werden sollten: Eier und Larven unschädlich machen und Motten vom Kleiderschrank fernhalten. Ob man sich hier für Hausmittel oder andere Methoden entscheidet, ist natürlich jedem selbst überlassen.

Welches Hausmittel / Mittel empfehlen Sie bei Motten?

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